Abstellbahnhof - Gartenbahn Toffeholz

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Abstellbahnhof

Umgebung

Eine Gartenbahn braucht auch ein Abstellbahnhof mit genügend Gleise. Die Garage, die gleich an das Gelände anliegt wo die Anlage entsteht ist natürlich das A und O für einen Abstellbahnhof  einzurichten. Nach kurzer Planung sind wir zum Entschluss gekommen, dass ein Schattenbahnhof mit mehreren Gleisen und Stockwerken entstehen muss. Aus Platzgründen können keine Gleiswendel gebaut werden und wir dachten über einen Lift nach der alle Stockwerke verbinden kann.
Weil die Konstruktion noch nicht ausgefeilt und reif war für die Ausführung, mussten für die Wagen die Tunnel herhalten, die ja bekanntlich mit Verschlussdeckeln geschlossen werden können. Die Loks hingegen verbrachten die ungenutzte Zeit in den Kartons. Während zwei Jahren reifte die Entwicklung der Liftanlage und draussen im Gelände sind die Gleise bis zur Garageneinfahrt vorgedrungen und der Durchstich in die Garage stand bevor.


An der Längsseite entlang entstanden Abstellgleise die vor allem für die Loks dienen sollten. Sowie auf 2 Ebenen (neu ab 2012 auf 3 Ebenen, ab Ende 2013 sogar auf 4 Ebenen inkl. Schiebebühne) die Abzweigungen für die Gleise die Quer in der Garage eingerichtet wurden. Ab 2014 eine Ebene mit längeren Gleisen. (siehe weiter unten)

Leider zeigte uns die über 40 jährige Garage ihre Tücken beim Aufbau der Abstellgleise. Mit Hilfe von Laserwasserwagen und Ausmessungen wurden Gestellstangen, die man im Baumarkt kaufen kann, an die Wand gedübelt. An einigen Stellen musste fast 2cm unterlegt werden damit die Stangen und später das Gleis im Blei sind.

Auf der untersten Ebene der Quergleise haben wir in das vorderste Gleis noch eine absetzbare Gleiswendel angebaut, so lassen sich die Züge wenden und rückwärts in die verschieden Gleis versorgen, oder der Wendel kann auch im laufenden Betrieb als Kehrschlaufe benutzt werden.

Die Anlage kann noch mit einem weiteren Querbahnhof ausgebaut werden, sofern der Bedarf dazu entsteht. Der unterste Querbahnhof ist so ausgelegt dass das Garage immer noch seinen Zweck erfüllen kann und ein Auto abgestellt werden kann. Ab der Anpassung im Jahr 2014 ist das leider auch nicht mehr möglich.

Später soll wie im Artikel Testanlage beschrieben, in der Abstellanlage auch die Testanlage eingebaut werden.

Die Liftanlage

Ein Elektrogetriebemotor von einem Seilzug aus dem Baumarkt dient als Hauptantrieb. Über eine Kette werden zwei Kugelgelagerte Trapezgewindestangen 18x4 mm, die Senkrecht in einem U-Profil geschützt in Drehung gebracht werden, angetrieben. Pro Gewindestange laufen zwei Muttern mit die an eine Konsole befestigt sind und gleich die Auflage für das Gleis bildet.
Mit einer Elektrischen Steuerung kann an jedem erreichten Stockwerk automatisch angehalten werden, so dass die Züge problemlos in eine andere Ebene einfahren können. Natürlich ist die Liftanlage gegen Losfahren von Loks elektrisch gesichert, wenn kein Anschluss an ein Gleis besteht. Der Abstellbahnhof besteht aus 6 Stockwerken, wobei das 3. bis 6.Tablar aus vier Gleisen und die restlichen aus je einem Gleis bestehen. Auf der Ebene 4 ist auch das Ein – und Ausfahrgleis für die Gartenanlage, sowie die Wendeschlaufe.
Zur genauen Positionierung wurde an jedem Tablau ein Stift montiert, damit man mittels eines Mircoschalters am Lift dieser genau eingestellt wird. Ausserdem wurd je ein Schlitz in jedem Tablau eingefräst, dieser dient dort, mit einem Reedkontakt, zur Einspeisung des zugehörigen Gleises mit Fahrstrom.
Zur Betriebssicherheit wurde die Weiche im Einfahrbereich so angesteuert, dass diese nur bei vorhandenem Tablar umgesteuert wird.

Leider zeigte der Getriebemotor aus dem Baumarkt schon bald seine Grenzen, so musste nach ein paar Fahrten immer wieder eine Pause einegelegt werden damit der Motor sich abkühlen konnte. Wenn man nicht warten wollte, so stellte er sich selber ab. Also musste ein etwas stärkerer Motor her, per Zufall faden wir einen im Internet, doch konnten wir ihn nicht gleich einbauen da er nicht nur stärker sondern auch grösser war. Doch zum Glück konnten wir ihn einfach umbauen, so dass er nun quer zum Lift eingebaut ist.

In einer späteren Phase wurde die Testanlage in das Tablar des Liftes eingebaut, damit kann nun direkt von der Anlage zum Programmiergleis und umgekehrt gefahren werden.Somit kann man auch ein Ausprobieren der Einstellungen ohne hin und her Transportieren der Loks stattfinden. Dazu wurde im Tablar ein Schalter (ab 2014 via SPS) eingebaut der direkt mit der Zentrale verbunden ist, dies erlaubt uns entweder mit dem Navigator von Hand Änderungen vorzunehmen oder via Schnittstelle und PC komplette Programmierungen anzupassen.

Die Abstellanlagen kommt immer wieder an ihre Grenzen, so dass wir uns immer wieder auch dort Erweiterungen einfallen lassen. Wie zum Beispiel eine Schiebebühne.

Mit dem Einbau der Schiebebühne, haben wir auch gleich die Steuerung des Lift angepasst und in die selbe SPS integriet. So wurde auch die Bedienung angepasst dass sie nun wie bei der Schiebebühne funktioniert. Das Ganze funktioniert nun wie folgt:
Jeder Position des Lift hat nun eine eigene Taste, wird die neue Position angewählt und mit der Starttaste der Lift in Bewegung gesetzt, so fährt der Lift in die neue Position. Da wir nicht die gleiche Rückmeldung der Position haben wie bei der Schiebebühne, hat die Steuerung zwei Korrekturtasten, die erst durch die SPS freigegeben werden wenn der Lift stillsteht. Ebenso wird durch die SPS jegliche Freigabe des Liftgleises oder der Abstellgelsie überwacht, so dass keine Lok bewegt werden kann, wenn sich der Lift nicht in der entsprechenden Position befindet. Weiter wurde die Aussenanlage so abgetrennt, dass auf der Abstellanlage gefahren werden kann ohne dass im Aussenbereich irgendwelche Schutzbleche von der Gleise entfernt werden müssen. Im gleiche Zusammenhang wurde die Umschaltung des Liftgleises für die Programmierung geändert, so dass dies nun auch via SPS gesteuert wird.
Die ganze Steuerung wurde auch mit Störungslampen ausgestattet, so dass der Bediener jederzeit weiss, ob die Anlage richtig funktioniert. So stellt die SPS jegliche Spannung ab, wenn was nicht stimmt.

Leider reicht uns der Platz immer noch nicht, so dass wir die Abstellgleise der Einfahrebene umbauten. Wir haben bis zur Front das Trasse erweiteret und auch die Kehrschleife gleich integriert, so dass wir nun längere Züge abstellen können und diese auch gleich wenden resp. auf der anderen Seite der Abstellgleise einfahren können. Die viele neuen Weichen und Gleise haben wir sogleich auch auf die SPS Steuerung des Lift- und Schiebebühne integriert. So konnten wir als einziges Stellpult ein Tastenstellwerk simulieren. Die Weichen und Gleise dieser neuen Abstellanlage lassen sich jederzeit bedienen. Die restlichen Gleise auf den anderen Tablaren lassen sie nur bedienen wenn der Lift in dieser Position ist, so wird verhindert das sich ein Fahrzeug bewegen kann, wenn kein Gleis zum Schutz vorhanden ist. Wie es immer ist, kommt uns während dem Bau immer wieder neue Ideen. So ist neu auf dem Lifttablar einen Weiche eingebaut die uns erlaubt, in der Position wo die Züge einfahren, im Bereich der Türe eine Brücke einzubauen damit wir einen geschlossen Kreis haben in der Abstellanlage und auch mal Züge und Loks testen können wenn draussen es nicht gerade gutes Wetter ist.
Damit das Ganze auch besser erschlossen werden konnte, musste im Bereich der Tunnels nach draussen auch eine neue Doppelkreuzungsweiche eingebaut werden.

Nach dem alles verkabelt war und auch die die Steuerung dementsprechend neu programmiert war, konnte alles zu unserer Zufriedenheit ausgetestet werden.

Mann findet auch in der letzten Ecke noch einen Platz wo noch was abgestellt werden kann, diesmal an der Decke. Diese Abstellfläche wurde anlässlich der Erweiterung im Jahr 2015 gebaut (siehe auch Baubeschrieb 2015)

 
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