Baubeschrieb 2009 - Gartenbahn Toffeholz

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Baubeschrieb 2009

Beschrieb

Nach einem strengen Winter, mussten wir zuerst die verschiedenen Schäden beheben. Da waren diverse Senkungen an der Strecke, aber auch bei den Bahnhofplatten. Aber so lehrten wir auch, dass wir nach Geländearbeiten dieses zuerst genügend verdichten, bevor wir weitere Aufbauten darauf machen.  Das Jahr war geprägt auch durch kleinere Umbauten und Verbesserungen, sowie einer speziellen Kreuzung. Auch wurde die Zahnradstrecke fertig gestellt, der Hauptbahnhof ausgeebnet, sowie mit dem zweiten Rundkreis angefangen. Aber alles der Reihe nach.

Nach dem Beheben der ersten Schäden überlegten wir uns die Streckenführung für den oberen Kreis. Da die Züge im untersten Bahnhof gewendet werden konnten, wäre es sicher zuoberst auch gut, wenn man dies kann. Nur ein Wendekreis mit R1 ergibt nicht viel Streckenlänge und sieht offen auch nicht grad schön aus. Auf einmal kam der Mechaniker auf die Idee, wir könnten doch zwei Strecken untereinander so verbinden, dass es die Züge automatisch wenden. Da bei uns aber alle Streckenteile in der Schräge sind, musste ein entsprechender Abschnitt gesucht werden. Dieser fanden wir unter dem Gehweg. Also musste dieser entfernt und wir fingen wieder mit massiven Grabarbeiten an.
Unter dem Gehweg kam auch noch eine Abwasserleitung zum Vorschein, diese musste zuerst versetzt werden, damit wir mehr Raum gewinnen konnten.

Nach dem der Graben bis zur zweiten Strecke ausgehoben wurde, konnte schon mit dem Verlegen der Verbundsteine für die zweite Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof begonnen werden. Dabei musste auch wieder viel ausprobiert und ausgemessen werden. Dabei haben wir uns auch etliche male den Kopf zerbrochen, wie und wo wir durchfahren wollen. Das brachte uns oft Kritiken ein von unseren grössten Kritikerinnen.

Zugleich wurde auch die Ausfahrt auf der anderen Seite des Bahnhofs in Angriff genommen, weil auf dieser Seite auch noch die Zahnradstrecke in den Hauptbahnhof mündet wurde auch gleich diese fertig mit verlegt.

Da in der Zwischenzeit diverses neues Material den Weg zu uns gefunden hatte, mussten auch wieder gewisse Anpassungen geplant werden. Denn unter den vielen Paketen war auch ein zweigleisiges Depot mit einer stattlichen Grösse. Dieses wollten wir auch dementsprechend nutzen, so dass ein geeigneter Platz gesucht wurde. Da wir zugleich am zweiten Kreis beschäftigt waren nutzen wir eine noch nicht verplante Ecke der Anlage für das Depot. Dazu wurde die Fläche über dem ersten Tunnel mittels Granitplatten ausgeebnet.

Immer wieder wurde auch die Verkabelung der Anlage weitergeführt. Es zeigt sich das eine gute Planung und Verlegung von Elektrikerrohren uns die Arbeit dabei erleichtert.

Unser Fortschritt stand uns aber auch immer wieder im Weg. So mussten die Testfahrten immer wieder unterbrochen werden, weil die Stromversorgung nicht durchgehend war. Abhilfe half da nur die Verschraubung der Schienenstösse. Denn damit hatten wir die beste Erfahrung gemacht. Es braucht aber auch ein wenig Fingerspitzengefühl, wir haben ein paar Bohrer dabei vernichtet.
Auch fingen wir an, die ersten fertigen Streckenteile, mit Schotter fertig zu stellen. Diesen haben wir danach mit Kieskleber fixiert. Der beste Eindruck für uns macht der Basaltsplitt dabei. Siehe auch Gleisunterbau.

Als Höhepunkt unserer Bautätigkeit war die Einfahrt zum Schattenbahnhof. Nachdem wir die Stelle an der Wand ausgemessen haben, wo das Gleis durchgeführt werden soll, mussten wir dieses auch gleich bohren. Doch so schnell wie wir uns das vorstellten, ging das nicht. So dass wir einen ganzen Tag dafür opfern mussten und mit schweren Armen da standen. Doch das Ergebnis lässt sich sehen.
Damit der Anschluss möglichst schnell in Betrieb gehen konnte, wurde vom Mechaniker ein provisorisches Gleisbett verlegt, respektiv an die Wand geschraubt. Zugleich musste auch eine Lösung gefunden werden wie das Gleis in der Treppe eben im Beton verlegt werden kann. Doch dazu mehr unter Tipps und Tricks.

Nachdem der Gleisanschluss erstellt wurde, musste auch die Abstellanlage gebaut werden. Aber dazu gibt es einen separaten Bericht.

 
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