Baubeschrieb 2010 - Gartenbahn Toffeholz

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Baubeschrieb 2010

Beschrieb

Nach einem weiteren strengen Winter, hatten wir auch diesmal auf der Anlage diverse Reparaturstellen. Auf der einen Seite war unser Baufortschritt im letzten Jahr wohl zu forsch, aber auch zeigte das Gelände noch ein paar Verbesserungsmöglichkeiten. Was noch dazu kam, sind natürlich auch unsere Ideen die wir während des Winter gesammelt haben. Diese Änderungen wollen wir hier ein wenig aufzeigen.

Zum Beispiel kauften wir eine 3-Wege Weiche, die wir im Bereich des grossen Depots einbauen wollten. Doch auch diesmal kam es anders, als zuerst geplant. Weil das Depot dort wo es zuerst stand eher unglücklich erreichbar war und auch ein wenig im Weg stand.
Für die Weiche haben wir auch bemerkt, dass es im Bereich des Bahnhof Findelegg einen sinnvolleren Ort gab sie einzubauen.


Da die MOB Panoramawagen immer wieder Schleifspuren aufwiesen, musste in einem unsichtbaren Bereich der Anlage zuwenig Raum vorhanden sein, die dies verursachten. Da das nur fast im untersten Kehrtunnel sein konnte, haben wir diesen wieder frei geschaufelt. Nach dem der Zugnag vergrössert war, bemerkten wir bald,  dass beim Übergang auf den einbetonierten Böschungsstein (siehe auch Tunnel unter dem Tunnel) die Kante zu weit nach innen reicht. So blieb uns nichts anderes übrig diese mit einer Schleifscheibe runterzuschleifen. Dies blieb nicht die einzige Schleifarbeit an diesem Tunnel, doch dazu später.

Wie schon erwähnt wurde für das Depot einen neuen Platz gesucht, es zeigte sich, dass mit ein paar Gelände Anpassungen, am Standort der Grube Platz besteht. Nach dem die Gleise entfernt wurde und die Grube an den neuen Standort angepasst wurde, haben wir die ganze Fläche mit Beton ausgegossen. Es zeigte sich dass dies auch für das Depot von Vorteil war, den mittels Bolzen kontte dieses nun am Boden fixiert werden.
Später wurde noch eine Verladeanlage für die Kohle platziert und das Ganze entsprechend eingeschottert mit schwarzem Granitkies.

Wie immer, kommen uns während der Bauerei immer wieder neue Idee, was wir Bauen, resp. Ändern wollen an unserer Anlage. Diesmal beim Aufreissen des Kehrtunnels kamen wir auf die Idee, diesen Tunnel so abzuändern, dass die langen Züge unsichtbar gewendet werden können. Dazu müssen wir aber im Tunnel eine Weiche einbauen,was mit einen gewissen Riskiko behaftet ist. Also überlegten wir uns wie wir die Betriebssicherheit erhöhnen können, denn der Zugang zu dieser Weiche ist in einem späteren Zeitpunkt nur noch schwer möglich. Wir entschlossen uns, es mit 2 Antrieben zu versuchen, so dass sichergestellt wird, dass die Weiche immer komplett umgestellt hat. Der Nachteil dabei ist aber, dass die Weiche nun nicht mehr aufgeschnitten werden kann. Daher haben wir uns eine Rückmeldung gebaut, welche uns die Stellung der Weiche zeigt. Da wir eine eigene Steuerung haben, ist die Rückmeldung mit einem Signal die einfachste Methode.
Für den Einbau des neuen Tunnels wollten wir aber nicht die halbe Anlage demontieren, dadurch mussten wir uns andere Möglichkeiten ausdenken. Wir haben dazu den mittleren Bahnhof mittels zwei Querrohren aufgestützt und dann darunter der neuen Tunnel ausgegraben. Leider funktionierte die Weiche nicht auf Anhieb wie geplant. Wir mussten unseren jüngsten Mitarbeiter in den Tunnel schicken um die Weiche zu kontrollieren. Zum Glück war das Profil gross genug.

Damit der Zugang zum mittleren Bahnhof und dem Hauptbahnhof nicht immer über die Gleise geht, wurde von unserem Holzbauer eine Brücke angefertigt. Diese überspannt alle Gleise des Hauptbahnhofs.

Da leider diverse Fahrzeuge bei Fahrten auf R1 Kurven immer wieder Probleme bereiten, versuchen wir immer wieder, solche Stellen zu vermeiden oder umzubauen. Leider geht dies nicht immer oder ist mit einem grösseren Aufwand verbunden, so auch die beiden R1 Bogen zuoberst in der Anlage. Die erste lässt sich wegen dem Platz nicht umgestalten, die zweite aber, kann durch Einbezug einer neuen Kurvenbrücke umgebaut werden. So musste zuerst überlegt werden wie eine solche Brücke, die auch nicht zu dick sein darf, konstruiert werden kann. Wir haben sie Schlussendlich aus einer grossen Holzplatte direkt rausgefräst. Nachdem sie genügend Abgedichtet und Lackiert wurde, konnte sie eingebaut werden. Die Stützen sind aus LGB Brückenteilen hergestellt, die mit Beton ausgegossen, entsprechend verstärkt wurden. Nun musste nur noch die neue Kurven an die Anlage angepasst werden.

Immer wieder haben wir auch die Arbeiten an der Umgebung im Auge. Der Bach zum Teich haben wir wegen zu grossem Wasserverlust komplett erneuert. Die Gestaltung haben wir uns an Hinweise aus dem Internet gehalten. So haben wir den Bach nun komplett mittels Beton zweifach abgedichtet.
Eine weitere Stelle in der Anlage haben wir mit eines Steinkorbes verkleidet, mehr dazu auf dieser Seite.

 
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