Gem 4/4 801 - Gartenbahn Toffeholz

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Gem 4/4 801

Rollmaterial > Modifikationen

Die hier vorgestellten Modifikationen sollen nicht als Rüge an einem sicher nicht schlechten Modell oder deren Hersteller gelten. Sie sind mehr als Erfahrungsbericht anzusehen.


Fahreigenschaften

Nach dem Kauf der Lok wurde sie leider nicht gleich auf der Anlage ausgetestet, dies auch weil es vom Wetter her nicht gerade ideal war. So fuhren wir im Abstellbahnhof nur ein paar Meter vor und zurück. Bis auf den Sound, der war beim Händler besser steuerbar, war die Zufriedenheit hoch. (Zum Sound siehe weiter unten.) Im Frühling war es nun soweit und die Lok drehte ohne Wagen die ersten Runden auf der Anlage, leider nicht sehr weit. Schon bei der zweiten Weiche entgleiste die Lok. Als erste Vermutung  wurde die schon erwähnten Weichenprobleme verdächtigt. So wurde zuerst nicht genauer drauf eingegangen, doch dies sollte sich bald wieder ändern. Als die Lok bei Weichen entgleiste die sonst nie Probleme machte, wurde die Lok mal genauer untersucht. Als Unterschied zu den herkömmlichen LGB Loks stellten wir einen etwas schärferen Spurkranz fest, doch das alleine konnte sicher nicht das Problem sein. Da wir im Moment auch beim Bau einer Lok sind, haben wir diese zum Vergleich bei gezogen, auch weil wir wie bei dieser Lok auch einen etwas längeren Achsabstand im Drehgestell haben. Das Problem mit langem Achsabstand besteht bei beiden Loks vor allem bei engen Weichen.
Was uns aber erstaunte dass die Lok nicht immer bei der gleichen Weiche entgleiste. Als wir wieder mal auf einer Testrunde waren, und etwas zügiger stumpf über eine R2 Weiche fuhren, gab es einen Schlag auf die Lok und sie stand neben dem Gleis. Als Übeltäter konnten wir die Umstellvorrichtung beim Antrieb der Weiche feststellen, diese sind nicht bei allen Weichenantrieben vorhanden, da wir nicht alle Antriebe vom selben Jahrgang haben. Als erstes haben wir sogleich den Umstellhebel entfernt, doch leider mussten wir feststellen dass der Umrichterkasten der Lok immer noch den Antrieb streift. Auf Nachforschung im Internet mussten wir feststellen das wir ein wenig auf Unverständnis stossen und das andere keine Probleme mit dieser Lok hatten. Nur wollte ich keine Vitrinenlok, sondern eine die ich auch auf unserer Anlage einsetzen kann, so musste halt die Lok für unsere Zwecke angepasst werden.
Als ersten haben wir die Drehgestelle demontiert , damit wir unter der Auflage zwischen Drehgestell und Kasten eine Unterlage einbauen konnten von mindestens 1mm, so dass wir mehr Freiheit bekommen über den Weichenantrieben. Bei der Demontage bemerkten wir einen weiteren Mangel der uns nicht passte, so sind die Federn komplett zusammengeschraubt, so dass sie ihre Funktion nicht erfüllen können. Leider kann man diese nicht so einfach mehr lösen, den sie sind wahrscheinlich mit einem etwas zu starker Schraubensicherung versehen, so dass ich beim Lösen eine Schrauben abgedreht haben, zum Glück lässt sich so was mit einer Bohrmaschine und einem neuen Gewinde wieder beheben. Durch die weichere Federung und die Unterlage  hat die Lok nun genug Höhe bekommen. So konnten nun auch die ersten Störungsfreien Runden absolviert werden.

Update 2016:
Leider sind wir immer noch nicht ganz zufrieden wie die Lok fährt. Wir haben als Verbesserung und die sehr scharfkantigen Spurkränze abgeschliffen. Sie sind zwar nicht so wie wir uns das wünschten, doch die Fahreigenschaften sind merklich besser geworden. Dies hat uns schlussendlich dazu bewogen, für die Lok neue Räder anzuschaffen, zwar nicht eine billige Lösung, aber die Hoffnung war, dass die Fahreigenschafften noch besser werden.
Nachdem die  Räder eingetroffen sind, haben wir sogleich die alten ausgebaut. Wir waren nach dem Umbau gespannt, wie sich die Lok nun verhaltet. Doch schon die ersten Fahrversuche im Schattenbahnhof zeigten uns,das wir auf dem richtigen Weg sind. Sogleich am nächsten schönen Tag, war eine Ausfahrt auf der ganzen Anlage mehr als nur ein Muss. Unser Umbau ist genau das was die Lok noch gebraucht hat, damit sie für unsere Zwecke brauchbar ist.

 
 


Getriebe

Nach einiger Zeit merkten wir, da
ss die Lok immer wie mehr Mühe hat auch nur einen kurzen Zug über eine Steigung zu ziehen. Da wir am Anfang fast nur mit der Lok alleine herumfuhren, hatten wir keinen Vergleich. Doch zu einer normalen LGB Lok sollte doch mehr Leistung vorhanden sein. Bei einer Bergfahrt stellten wir fest, das nicht alle Achsen drehten. Als wir an diesem Drehgestell die Räder von Hand drehen konnten, musste was mit dem Zahnrad sein. Sogleich zerlegten wir das Drehgestell, wir wussten ja noch von vorher was wir alles auseinander nehmen müssen. Beim Öffnen des Drehgestell erlebten wir aber eine Überraschung. Das Zahnrad hat buchstäbliche seinen Biss verloren respektive hat keine Zähne mehr. Doch warum dies? Der Grund konnte man gut bei den beiden Schnecken am Motor sehen. So ist der Schneck auf der noch guten Seite ca. 2mm weiter vorne montiert als auf der defekten Seite. Der Schneck hat die Zähne auf dem Zahnrad richtig weg gefräst, so bleibt nichts anderes übrig als den Austausch. Doch bevor wir beim Händler ein neues Zahnrad bestellten, wurde auch gleich das andere Drehgestell untersucht, auch dort wäre es in der nächsten Zeit zum selben Problem gekommen. So haben wir gleich auf beiden Seiten neue Zahnräder eingebaut. Doch musste wir den Schneck auf der Antriebswelle neu Positionieren, was wir schlussendlich mit einer selbstgebauten Abzugsvorrichtung erreichten.

Sound

Da der Sound nicht ansteuerbar war, ging ich nochmals zum Händler und fragen ihn ob er schon mal von diesem Problem gehört hatte. Er klärte dies mit dem Hersteller ab und konnte mit den mitteilen das ich den CV 49 verändern muss, damit ich mit der Massoth Zentrale auch alle Soundfunktionen aufrufen kann.


 
 
 
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