GEX Panorama - Gartenbahn Toffeholz

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GEX Panorama

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Teil 1


Im Herbst 2009 starteten wir ein neues Projekt und der Glacier – Express soll entstehen.  Im Fachhandel gibt es diese Wagons mit dem neuen Auftritt bereits zu kaufen, sind aber lediglich die von der MGB „alten“  Panoramawagen. Wir möchten aber die neusten der RhB.  Zum Vergleich zu denen aus der MGB sind die Dächer gerade zum Wagenende ausgeführt und die Klimaanlagen sind im Dach versenkt. Auch fehlen die Lüftergitter seitlich über den Einstiegstüren.


 
 
 

Für den Bau dieser Wagen haben wir uns entschieden, diese einmal in Aluminium  auszuführen. Nach kurzen Berechnungen sind wir zum Entschluss gekommen , das keine grösseren Differenzen in Sache Gewicht gegenüber diese aus Kunststoff auftreten. Beide wiegen um die 2Kg. Des weitern war für uns wichtig den Abstand zu verkürzen zwischen den gekoppelten Wagen. Auf einer anderen Seite dieser Homepage wird eine Kinematik vorgestellt und beschrieben. Diese hat nun in diesem Projekt Einzug erhalten und ist dazu verfeinert worden. Nach der Planungsfase sind alle Teile mittels Lasertechnik zurechtgeschnitten worden. Auch die Bodenbleche mit der Kulisse und den gleich mit angebunden Teile für die Kinematik. Das erspart erhebliche Kosten für die Laserprogramme

Die Wagenkasten sind aus einem Stück gefertigt und mit einer Abkantpresse in die gewünschte Form gebracht. Danach mussten nur noch die 4 offenen Ecken verschweisst werden und der Rohbau war schon fast fertig.  Nun konnten die Öffnungen für die Klimaanlage ins Dach gefräst werden. Die nun entstandene Öffnung ist von innen mit einem Blech vertieft wieder verschlossen worden. Nach dem Staubstrahlen erhielten die Wagen den Grundanstrich und die nun sichtbar gewordenen Dellen mit feinem Spachtel aus der Autobranche korrigiert.


Teil 2


Nachdem die Korrekturen an den Wagen fertig gestellt waren, wurde der Decklack RAL 3001  aufgetragen. Als die Farbe abgetrocknet hatte, ist die Aussenseite mit Folie abgedeckt worden um auf der Innenseite mit Weiss die Wände zu lackieren. Anschliessend sind die Fenster, die zum Voraus auch mit Folie abgedeckt sind, eingesetzt worden um danach  das „Iceblue“ aufzutragen. Es benötigt viel geduld um alle Ecken und Kanten so abzukleben das alles genau stimmt. Die verwendeten Filetbänder sind noch im feuchten Zustand der Farbe entfernt worden, um ein aufreissen der Farbkante zu vermeiden. Diesen Tipp hat mir ein Malermeister gegeben und hat bestens funktioniert.

Für die Fenster habe ich wieder ein Polycarbonat verwendet. Die schwarzen Fensterrahmen sind geklebt und diese hatte ich bei einem Schriftenmaler mit CAD-Schnittplotter herstellen lassen.

Die Fahrgestelle sind parallel zu dem Wagenkasten entstanden nach dem Motto, das Grobe in der Werkstatt und das Feine und Kleine zu Hause. Wie die Drehgestelle entstanden sind, erklärt eine andere Seite dieser Homepage. Auch die Kurzkupplungskinematik  wurde parallel dazu weiter entwickelt und verfeinert. Nach Testfahrten die nur mit den Chassis stattgefunden hatten, musste noch einiges angepasst werden. Ob es dann auch wirklich so verhält wie wir es uns ausgemalt haben, wird sich noch zeigen.


Teil 3

Nun wo alles abgetrocknet ist, sind die eingesetzten Fenster wieder entfernt worden, um ein Klarlack aufzutragen. Erst danach sind  alle Fenster definitiv mit Kleber eingesetzt worden. Da die Wagen nun bereits einen äusserlich fertigen Eindruck hinterlassen, geht’s nun ans Innere und die Beschriftung. Für die Beleuchtung wählten wir selbstklebende LED -  Streifen 12V. Vorgängig sind die Beleuchtungskörper aus Aluminium 1 mm hergestellt worden. Dazu drückten wir das Blech in eine konkave Stahlform. Danach sind die einzelnen Lampen ausgefräst worden. Nach der Lackierung in Weiss ist ein Polycarbonat das nicht transparent ist über die Ausfräsungen geklebt worden. Die LED`s sind ebenfalls direkt neben dem Polycarbonat auf den Beleuchtungskörper geklebt, um eine Indirekte Beleuchtung zu erhalten. Dies hat den Vorteil, dass man nicht die einzelne LED, die doch sehr stark strahlen, von unten sieht und eine gleichmässige Beleuchtung erhält. Den nötigen Strom liefert der Servicewagen, der mit stromführenden Wagenachsen und einer Platine die für ein flackerfreies Licht sorgt, ausgerüstet ist. Alle anderen Wagen erhalten den Strom über die Kupplung.


Für die Beschriftung musste etwas besseres her als Nasschiebebilder. Dieses mal verwendeten wir Anreibebuchstaben. Nach dem Erstellen einer Vorlage, die ganze Blöcke enthalten und auch jeden Wagen mit einer anderen Nummer versehen wird, sendete ich das der Firma Idendico. Diese Firma stellt alle nur erdenkliche Anreibebilder nach Wunsch des Kunden her und das hat sich vollumfänglich gelohnt. Die Kreuze hingegen sind geklebt und die sind bei einer Grafikfirma entstanden. Die äussere Fahrgastinformation ist auf eine selbstklebende, transparente Folie spiegelverkehrt gedruckt worden. Wobei zu achten ist, dass der Hintergrund schwarz und die Schrift in der entsprechenden Farbe auszuführen ist. Wenn nun die Beleuchtung im Wagen eingeschaltet wird, scheint die FIA  zu leuchten. Nun fehlt nur noch die Bestuhlung, aber die lässt noch auf sich warten.


 
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