Stellpulte - Gartenbahn Toffeholz

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Stellpulte

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Für die Steuerung der Weichen entschlossen wir uns, entgegen dem Zugsbetrieb, auf eine konventionelle Steuerung. Da beim ersteigerten Material auch mehrere Stellpulte von LGB dabei waren, entschlossen wir uns diese auch anzuwenden. Sie sind ja nach Beschrieb auch für einen Ausseneinsatz geeignet. Was sich später leider als nicht ganz bewahrheitete.

Da wir noch spezielle Funktionen haben wollten, mussten sich auch diese Stellpulte einem Umbau unterziehen. Wir wollten, da jeder Bahnhof sein eigenes Stellwerk hat, diese mit einem Stecker versehen, wo die Steuer- oder Lokmaus des MZS System eingesteckt werden kann.

Auch sollten die Weichen von einer Zentralen Stelle aus bedienbar sein. Aus diesem Grund wurde an jeden Bahnhof hin ein 20 adriges Steuerkabel gezogen. Da die Anschlüsse hinten am Stellpult nicht unbedingt für mehrere Adern geeignet sind, wurde das Kabel direkt in das Stellpult geführt und dort an die Schalteranschlüsse gelötet. Nachdem alles Verkabelt ist, wurde das Kabel durch ein Elektrikerrohr zum Steuerkasten geführt und dort auf Klemmen aufgeschaltet. Danach wurde noch die Spannungsversorgung angeschlossen. Somit konnten nun die ersten Weichen angeschlossen werde.

Leider zeigten sich schon bald die ersten Störungen, Grund sind die Taster. Diese zeigen nach längerem Betrieb schwächen in der Zuverlässigkeit. Wir versuchten diese durch solche aus dem Elektronikhandel zu ersetzen. Neben dem etwas teuren Preis eines solchen Tasters zwischen 5 und 8 Franken, machte uns auch die eingebaute Leiterplatte Schwierigkeiten, den die Anschüsse der Taster mussten extrem verbogen werden, damit sie in die entsprechenden Aussparungen der Leiterplatte passten. Die Tasten funktionierten nun zwar wieder, aber es verabschiedeten sich von den alten immer mehr, so dass schon bald alle ausgewechselt werden sollten.

Wir suchten daher nach einer besseren und zuverlässigen Methode die Weichen zu steuern. Zu Hilfe kam uns, dass wir immer mehr EPL Antriebe verbauten, weil auch die alten ihre beschränkte Zuverlässigkeit zeigten, und diese durch die Diodenschaltung nur 2 Adern brauchten. Denn durch das Aufschalten des Kabels an den Tastern fehlten uns Reserveadern.

So wählten wir nur wieder mal einen Eigenbau als Stellpult. Verwendet wurde dafür ein Leergehäuse aus dem Fachhandel. Die Frontplatte wurde nach dem entsprechenden Bahnhof gestaltet, sowie wurden einfache und billigere Taster eingebaut. Zum Anschluss der verschiedenen Kabel wurden im Inneren Leuchterklemmen eingebaut, mit denen sich auch mehrere Adern sauber und sicher festklemmen lassen.


Zum Schutz vor Nässe hat unser „Mechaniker“ ein Alugehäuse zusammengebaut der das Stellpult komplett abdeckt. Dieses hat sich bis heute sehr gut bewährt, und kann sich in der Robustheit ohne weiteres dem EPL-Stellpult von LGB messen.

Die Gestaltungen der Frontplatten sind ein wenig dem Original nachempfunden, sind aber für unsere Zwecke vereinfacht worden. Die einzelnen Frontplattenvorlagen der Bahnhöfe haben wir danach auch für das grosse Stellpult wieder verwendet.

Alle Steuerkabel der Stellpulte führen nach dem Steuerschrank, wo auch die Speisung, die Zentrale und alle weiteren Elemente verbaut sind, die für den Betrieb notwendig sind. Der Steuerschrank wurde aus einen alten Liftsteuerschrank umgebaut. Damit die Elektrorohre mit den Steuerkabel direkt in den Schrank führen mussten für jedes Rohr ein Loch in die Rückwand gebohrt werden. Für eine einfacher Montage der verschiedenen Elemente im Schrank, wurde eine Holzrückwand im Schrank eingebaut, auf dieser lassen sich nun einfach alle Elemente festschrauben.
Im Bild sieht das alles noch ein wenig wirr aus, doch sind noch viele Provisoren vorhanden die erst noch umgebaut werden müssen.
Zur besseren Kühlung wurde der Schrank mit einem Lüfter versehen der die Abwärme der Zentrale und des Booster nach aussen führt.



In der Zwischenzeit wurde im Steuerschrank Ordnung gesorgt, so verschwand auch die Zentrale im Aussenbereich. Im Steuerschrank befindet sich nur noch die Speisung der Weichen und Beleuchtung. Die Lüftung wurde belassen.

Sollten sie Fragen zu unserer Steuerung haben, so sind wir gerne bereit diese zu beantworten.

Die Folien auf den Stellpulten haben sich mit der Zeit entweder aufgelöst oder sind durch die Sonne verblasst. So dass wir diese nun gegen gefräste Frontplatten ersetzten. Dabei haben wir auch gleich alle unsere Anpassungen der Gleisanlagen auf den neusten Stand gebracht und auch die Verdrahtung angepasst. Da auch immer wieder neue Ideen dazukommen, werden die noch vorhandenen Reservedrähte in den Kabel rahr. Duch die gefästen Frontplatten sollte auch die Langlebigkeit hergestellt werden, auch lassen sich diese immer wieder herstellen oder Neugestalten da die entsprechenden Daten immer wieder abrufbar sind.

 
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