HGe 4/4 II - Gartenbahn Toffeholz

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HGe 4/4 II

Rollmaterial > Eigen- & Umbauten

Ein weiteres Projekt von uns ist der Selbstbau einer Zahnradlokomotive. Durch den Bau von Personenwagen und den dabei erworbenen Erfahrungen, wagen wir uns nun an eine HGe 4/4 II. Da sich der Lokkasten als relativ einfach gestaltet und die Dachpartie mehr Aufwand benötigt, haben wir uns entschlossen mit den doch komplizierten Motor-Drehgestellen zu beginnen. Denn was nützt ein Lokkasten, wenn keine funktionierenden Drehgestelle vorhanden sind. Sicher kann man bei Hesga Drehgestelle bestellen oder sich bei Kiss die komplette Lok kaufen. Bloss eine frage des Budgets. Der Bau dieser Lokomotive soll auch irgendwie Spass machen und die Freude, wenn sie fertig ist, wird sicher grenzenlos sein.

Weitere Infos über diesen Loktyp finden sie auch auf der Homepage von Cadosch


Die Drehgestelle

Als 1. Voraussetzung der zu bauenden Drehgestelle ist, dass auch R1 durchfahren werden kann. Als
Achsabstand im Drehgestell wählten wir den Durchschnitt von Kiss und LGB um die Reibung in Kurven zu vermindern. So verkürzten wir den Achsabstand um 8 mm auf 124 mm. Als Achsen wählten wir die von LGB mit Durchmesser auf der Lauffläche 37.5 mm. Für das Zahnrad versuchten wir zuerst das Original von LGB zu erwerben, ist aber ein Akt der Unmöglichkeit geworden und nicht erhältlich. Dementsprechend ist das Zahnrad neu entwickelt worden und das unsere passt wirklich perfekt in die LGB-Zahnstange. Das sagen auch Kunden von uns, welche bei uns solche erworben haben. Das Zahnrad ist aus Edelstahl gefertigt und wird dadurch kaum Abnützungserscheinungen aufweisen.

2. Voraussetzung, die Drehgestelle sollen mit je einem Leistungsstarken Elektromotor ausgestattet
werden. Der eingesetzte Motor hat eine Nennspannung von 24V und ca. 70W. Ein Zwischengetriebe das die Leistung in Kraft umwandelt ist mit einer Übersetzung 1:25 gewählt. Dabei hilft ein Scheckengetriebe bei der Umsetzung und als Ergebnis dazu ist eine Selbstbeharrung im Gefälle. Uns ist dabei bewusst, dass dieses Verhältnis auf die Endgeschwindigkeit einwirken wird, aber das soll uns nicht weiter stören. Die Kupplung beider Achsen ist mit einem Zahnriemen erfolgt. Weil der E-Motor direkt auf nur eine Achse wirkt, entfällt ein zweites Zahnrad für die Zahnstange. Die Drehpunkte der Drehgestelle ist auch das Zentrum der Antriebseinheit. Deshalb wird die Drehbewegung vom E-Motor in der Bodenplatte nierenförmig ausgefräst sein. Als Drehzapfen ist ein Kugelgelenk angepasst worden. Die Drehgestelle werden einfach eingeknipst, die elektrischen Sachen mit einem Stecker versehen. Somit lassen sich die Einheiten einfach aus und einbauen.
Der Getriebekasten ist in Edelstahl gefertigt und so konstruiert, dass all
e Teile ineinander gesteckt werden können und mit der Deckplatte alles zusammengehalten wird. Der E-Motor ist auf der Zwischeneinlage fest verschraubt. Im freien Raum ist zusätzlich ein Bleigewicht eingesetzt worden um
mehr Adhäsion zu erhalten und um den Schwerpunkt niedrig zu halten. Eine Antriebseinheit wiegt
nun rund 1.4 kg.

Nach ersten Testfahrten mit diesen Drehgestellen waren wir positiv überrascht über dessen Leistungen. Leider zeigte sich auch einen negativen Effekt, wie das Aufklettern in der Zahnstange beim Anfahren in der Steigung. Durch den Verzicht auf ein Zahnrad, das im Betreib in Fahrrichtung hinten lag, stellten sich die Drehgestelle trotz des Gewichts auf und verloren den Halt in der Zahnstange. Das war unbefriedigend und führte zu einer neuen Konstruktion, die nun dem Hesga- Antrieb sehr ähnlich sind. Die Motoren wurden verlagert und wirken nun auf eine Blindwelle mit demselben Schneckengetriebe. Dies schaffte Raum für die Zweite Achse mit einem Zahnrad zu versehen. Dazu wurde einen weiteren Zahnriemen benötigt um diese auch anzutreiben. Weil sich auch die Endgeschwindigkeit als zu niedrig herausstellte, wurde mit dem Zahnriemen die Übersetzung etwas hochgeschraubt, das aber mit einem geringen Kraftverlust verbunden ist.

 

Der Lokkasten

Die Herstellung des Lokkastens ist im Buntbahnforum mit beigefügten Bildern beschrieben und möchte an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen (Link Buntbahnforum).



Wir zeigen die weiteren Bauforschritte in einer Diashow und werden nach Abschluss der Fertigung mehr über die Hestellung berichten. Sie können uns aber gerne unter unserer Email kontaktieren wenn sie Fragen haben.

 
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