Gleisunterbau - Gartenbahn Toffeholz

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Gleisunterbau

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Aufbau der grösseren Bahnhoftrassen

Auf Grund der Geländetopografie, massive Hanglage, sind entweder grössere Aufschüttungen oder eine geniale Konstruktion notwendig. Da Anfangs nicht viel Schüttgut vorhanden war überlegten wie wir das Problem lösen können. Grundi der Mechaniker, eigentlich Metallbauer, hat’s wieder einmal auf den Punkt gebracht. Eine einfache und zugleich geniale Idee ist entsprungen.

Eine Konstruktion wurde entwickelt die zugleich die Hanglage überbrücken und die Gartenplatten tragen sollte. T-Stahl in den Abmessungen 50/20/4mm und Armierungsstahl D 20mm dienten als Grundlage. Die Gartenplatten 600 x 400 mm sind die Ausgangsmasse für den Zuschnitt der T- Profile. Den Armierungsstahl wurde auf  500 mm abgelängt und an den Enden mit ca. 50 mm Einstand an die T- Profile angeschweisst. Anschliessend konnten die Träger senkrecht in den Boden gerammt und mit Schnellbeton gegen weiteres Absinken fixiert werden. Danach nur noch die Gartenplatten auflegen und fertig ist die Unterkonstruktion.

Auf dem zweiten Bild ist die Neigung des Geländes ersichtlich und wie sich die Unterkonstruktion vom Boden erhebt. Zugleich ergab sich folgenden Vorteil. Der Hohlraum unter der Konstruktion wurde als Kabelkanal verwendet und die Gleis - und Weichenanschlüsse konnten direkt durch die Gartenplatte gebohrt werden. Vorsicht ist trotzdem geboten!! Bei frisch aufgeschüttetem Erdreich und zuwenig verdichtetem Boden könnte es zu unerwartenden Absenkungen führen.


Aufbau der Streckentrassen

Als einfacher gestaltete sich der Aufbau der Gleise. Nach dem Ausebnen der Streckenführung wurde ein Kiesbett aufgebracht, dass die anschliessend verlegten Rasenkantensteine aufnehmen soll.

 
 

An verschiedenen Fachmessen über Gartenbahnen präsentierten diverse Hersteller fertige Gleisbettungen oder mit feinem Splitt eingeschotterte und verleimte Modelle. Wir entschlossen uns das Einschottern selbst zu machen, möchten aber nicht direkt auf die Steinen verlegte Schienen haben. Auch hier gibt es einen Hersteller der auf Aluminiumbasis eine doch etwas komplizierte und teure Ausführung eines Schotterbett anbietet. Der Erfindergeist kommt ein weiteres mal zum Zuge. Aluminiumbleche der Stärke 1.5 mm, an allen 4 Ecken eingefräst, ein Loch pro Seite in das Blech gestanzt und das Ganze zu einem U-Profil aufgebogen. Das soll unsere Gleisunterlage sein.

An den gestanzten Löcher zusammengefügt mittels Blindnieten, ergibt sich eine flexible Blechschlange die dem Gleisverlauf optimal angepasst werden kann. Der Aufbug dient legendlich als Anschlag für den Schotter und verhindert das Einwachsen von Unkraut und Einschwemmen von Erdreich.

Zugegeben, das Schotterbett sieht nicht wie im Vorbild aus, dafür hat es sich als Pflegefreundlich erwiesen. Die Schienen sind mit dem Blech fest verschraubt und alle Schienenstösse sind ebenfalls gegen ein auseinanderschieben gesichert, zugleich wird die Stromführung verbessert. Als Schotter wählten wir Basaltsplitt der mit Kieskleber anschliessend eingegossen wurde.


 
 
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